Warum Coliving die Zukunft ist!

[Den originalen Artikel könnt ihr auf kiki.ki lesen, Foto: © Helena Lopes]

Coliving ist das moderne Konzept für Berufstätige. Sogenannte Digitale Nomaden leben und arbeiten gemeinsam und entwickeln die Innovationen von morgen. Die Anzahl der Freiberufler stieg binnen der letzten 10 Jahre um 400.000 Menschen an. Eine wachsende Kundengruppe für die Wohnungswirtschaft mit spezifischen Anforderungen. Das stellt vor allem die Wohnungswirtschaft vor Herausforderungen und hält gleichzeitig Chancen für neue Vermietungskonzepte bereit.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Idee zu Coliving entstand in Kalifornien und kommt nun auch in deutschen Großstädten, wie Berlin und Hamburg, an.
  • Freizeit und Job vermischen sich zunehmend und ermöglichen mehr Flexibilität.
  • Die Wohnungswirtschaft muss insbesondere bei Neubau und Sanierung reagieren.
  • Knackpunkt Zutrittskontrolle: modernes Leben erfordert innovative Schlüsselverwaltung.

Was ist Coliving?

Man munkelt, dass sogenannten Coliving-Konzepten die Zukunft gehöre. Dabei handelt es sich um die moderne Wohngemeinschaft für Berufstätige. Dort wird nicht nur eine Wohnung miteinander geteilt, sondern auch Ideen und Businesspläne zusammen entwickelt. Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Insbesondere junge Menschen möchten ihren Arbeitsalltag zunehmend unabhängiger gestalten. 9 to 5 im Büro zu sitzen passt für viele nicht ins Lebenskonzept.

Was heißt Coliving?
Coliving richtet sich an Selbstständige, Startup Gründer, digitale Nomaden oder an Studenten. Unter einem Dach wird hier gemeinschaftlich sowohl gewohnt als auch gearbeitet. Hoher Komfort und der Aufbau eines effizienten Netzwerkes haben hier eine hohe Priorität.

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen in Coliving Häusern. Im Gemeinschaftsraum wird erst die Party vom letzten Wochenende, dann die Geschäftsidee des Mitbewohners diskutiert.

Dabei handelt es sich nicht um die klassische Studenten-WG. Zusammengewürfelte Küchenutensilien, angeschlagene Teller und das durchgesessene Sofa der Eltern haben in einem Coliving Space keinen Platz. Vielmehr findet man ein modern eingerichtetes Apartment vor. Der Streit um den Putzplan wird ebenfalls überflüssig. Mietet man sich in ein Coliving Space ein, erhält man in der Regel ein Komplettpaket: Miete, Nebenkosten, Reinigung, Coworking und – das Wichtigste – Highspeed-Internet verstehen sich als Selbstverständlichkeit. Die Miete liegt dafür über dem normalen Mietspiegel.

9 to 5 war gestern: Freiberufler und Gründer suchen Flexibilität und Gemeinschaft

Dass Coliving nicht für jeden Berufstätigen das ideale Konzept ist, liegt auf der Hand. Als Angestellter ist ein Tag Homeoffice ab und zu ja schön und gut, aber jeden Tag von zu Hause aus arbeiten? Wie soll denn das funktionieren? Für viele junge Menschen klappt das erstaunlich gut. So genannte Digitale Nomaden (oder englisch „digital nomads“) können auf einen festen Arbeitsplatz im Büro gut verzichten. Alles, was sie zum Arbeiten benötigen, sind ihr Laptop und eine Steckdose. Sie können sich ihr Arbeitsumfeld also aussuchen.

Jeden Tag allein in den eigenen vier Wänden am Computer zu sitzen, reizt einige nicht. Die Gefahr zu vereinsamen ist groß. Außerdem wirkt eine kreative Umgebung mit Gleichgesinnten oft motivierend und ideenfördernd. Daher suchen insbesondere Gründer und junge Freiberufler Coworking Spaces auf.

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